erdwärts reisen
woher wir kommen, wohin wir wollen
Woher
erdwärts reisen gibt es, weil es Sie gibt. Lehm-Profis und Naturbau-Begeisterte wollten die Kunst des Putzens und Bauens mit Lehm an der Quelle erleben. So haben wir unser fachliches und organisatorisches Können zusammengetan, eine Brise Fernweh und Reiselust hinzugegeben – und schwupp, waren die ersten Reisen nach Japan und Marokko organisiert und ausgebucht. Das hat uns motiviert weiterzumachen. Und hier sind wir.

Wohin
Mit unseren Reisen wollen wir handwerkliche Techniken in ihrem kulturellen Kontext erfahrbar machen. Wir möchten das Verständnis füreinander fördern. Und wir möchten mit unserem Interesse für die Handwerkskünste vor Ort zu deren Wertschätzung und Überleben beitragen. In Zeiten, wo Zeit Geld ist, ist Handwerk schnell zu teuer. Dabei steckt im Handwerk nicht nur Fleiß oder Schweiß. Darin steckt auch unsere Herkunft, unsere Natur und Kultur. Und Zukunft.

erdwärts reisen & co.
Die Menschen hinter erdwärts reisen. Vielfältiger, als jeder Text zu zeigen vermag. Wir versuchen es trotzdem.

Anna Gade
Anna ist im Bann Marokkos. Das Land, dessen Baukunst und die Freundlichkeit der Menschen ziehen sie magisch an. Nach dem Grafikdesign-Studium gründete sie eine Design-Agentur und betreute Corporate-Design-Projekte für mittelständische Unternehmen. Sie bildete Mediengestalter aus und dozierte am bib International College im Fach Layout. Anna hält zudem einen Bachelor in Architektur mit dem Schwerpunkt Bauen im Bestand und hat sich zur Gestalterin für Lehmputze (HWK) und zur Fachkraft im Lehmbau (HWK) fortgebildet. Anna arbeitet derzeit als Beraterin für Lehmbau-Projekte und als Lehmbauerin in der Sanierung und Modernisierung von Fachwerk- und Natursteinhäusern sowie im ökologischen Neubau (z.B. Strohballenbau).

Holger Miska
Nach mehreren Jahren als Projektkoordinator bei der Europäischen Bildungsstätte für Lehmbau organisiert er heute Kurse mit Auslandsbezug, darunter Bildungsreisen nach Marokko und Japan. Zudem verantwortet er Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Lehmmuseum Gnevsdorf und engagiert sich im Wangeliner Garten. Er schätzt funktionierende Abläufe, zufriedene Menschen und guten Kaffee – ebenso Stille und Einkehr wie Tanz und Musik.

Andreas Otto
Für Andreas ist der Lehmputz in allen Facetten das beruflich Zuhause. Seine Praxis reicht von Dämmungen im Lehmsystem über Designoberflächen mit Lehm und Kalkspachtel bis zu farbigen Lehmedelputzen – im Neubau wie im Denkmal. Der Baustoff Lehm ist für ihn der einzige, welcher in der heutigen Zeit Sinn macht. In seiner Arbeit bringt Andreas traditionelle Putztechniken und moderne Maschine und Bauabläufen unter einen Hut. Als Dozent vermittelt er dieses Wissen in der Weiterbildung zum Gestalter für Lehmputze (HWK). Andreas Otto hat in Weißrussland im Projekt "Heim statt Tschernobyl" an Leichtlehmhäusern mitgebaut. Neben seiner Selbständigkeit als Gestalter für Lehmputze hat Andreas Otto 2006 eine Geomantie Ausbildung abgeschlossen. Dieses Wissen macht es ihm möglich, die Immobilien in ihrer Ganzheitlichkeit zu sehen und seinen Kund:innen bestmöglich und individuell zu beraten. Ein von ihm mit nachhaltigen Materialen restauriertes Haus von 1670, braucht ihn sogar in die NDR Nordreportage. Andreas liebt Japan, seine (Handwerks)Kunst und Kultur und war schon mehrfach vor Ort.
